Veränderung

NEW WORK Wiesbaden– vom Was zum Wie

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NEW WORK Wiesbaden– vom Was zum Wie

Endspurt und auf den letzten Metern noch mal richtig Gas geben! Am 22. Mai liefen wir auf der Zielgeraden in Wiesbaden ein und wollten wissen, wie aus den Impulsen der Workshops praxistaugliche Handlungsanleitungen werden können.

Innovationen in Unternehmen – wer ist Koch, wer ist Kellner?

„Veränderungen müssen von Oben vorgelebt werden“ – sagen die einen. „Nein, sie müssen von unten kommen, sollen sie wirklich greifen“ – sagen die anderen. Und wer hat nun Recht? Wenn es nach den Referenten geht, bergen Bottom-Up-Innovationen ein mächtiges Potenzial. Alexander Krüger vom Center für Digital Transformation der EBS Universität veranschaulichte die unterschätzte Wirkung der „Basis“, wenn es um Wettbewerbsfähigkeit  und Wachstum geht. Zugleich offenbarten seine Forschungsergebnisse, dass sich viele Organisationen noch schwer tun, das Innovationspotenzial der Belegschaft zu steuern und somit gezielt zu nutzen. Wie das gelingen kann, stellte Denise Hottmann von Boehringer Ingelheim vor. Als Head of Diversity & Inclusion verantwortet sie deutschlandweit alle Aktivitäten rund um Demographie-Management. Innovative Führungskultur, alternative Arbeitszeitmodelle: Was dem einen Gast wie ein Licht am Ende des Tunnels schien, drohte dem anderen wie ein entgegenkommender Zug zu sein. Zu ungewiss schien manchen die Praxistauglichkeit jenseits der hippen Start-ups des Silicon-Valley.

Sowohl-als-auch statt Entweder-oder

Formal gefestigt oder formlos dynamisch? Uneins waren sich die Gäste über den Königsweg der Personalgestaltung im 21. Jahrhundert. Und spiegelten damit die Vielzahl der Perspektiven in deutschen Unternehmen wider. Moderatorin Margaret Heckel nutzte ihre Erfahrungen aus den vorangegangenen Workshops, um weiter zu bohren: Warum scheitern

theoretisch geeignete Ideen so oft in der Praxis? Welche Fallstricke verbergen sich je nach individuellem Hintergrund? Welche Prozesse werden den Gestaltungsspielraum in naher

Zukunft völlig verändern? Wer sich weder den Bedenkenträgern noch den Revoluzzern anschließen wollte, merkte in der Diskussion: Auch scheinbar einfache Problemstellungen können vielschichtiger sein als zuerst angenommen. Und doch braucht es Mut und Kreativität, die Zukunft aktiv zu gestalten – wenn man nicht selbst gestaltet werden möchte.

5 Stationen New Work brachten einen Schatz an Möglichkeiten hervor. Zusammen mit Gästen aus allen Generationen endeckten wir, staunten wir, diskutierten wir. Jetzt heißt es, alles mal sacken lassen und für die Abschlussveranstaltung am 13. Juni aufarbeiten. Dort sehen wir uns wieder, wenn Sie mögen. Und betrachten neben den Workshop-Ergebnissen weitere vielversprechende Initiativen und gute Lösungen rund um Generationenbilder und Digitalisierung.

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