Vielfalt

NEW WORK – new trends, new perspectives!

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NEW WORK – new trends, new perspectives!

Am 11. Mai war es wieder soweit: In Kooperation mit den SRH Hochschulen und der Charta der Vielfalt stellten wir uns mit unserem dritten Workshop erneut den Herausforderungen der Neuen Arbeitswelt. Im Blauen Tower der SRH Hochschule in Heidelberg lag der Fokus auf den Trends und Perspektiven im Bereich Digitalisierung, Demographie und natürlich Diversity! Unser Ziel: Inspiration für die eigene Arbeit durch den Austausch von Praxis und Wissenschaft.

Neue Trends erfordern neue Handlungsweisen

Die Digitalisierung unserer Arbeitswelt bedeutet mehr als nur eine technologische Innovation: Arbeitszyklen werden verkürzt, zeitgleich steigt das Innovationstempo rasant an. Die Folgen? Neue Qualifikationsmaßnahmen werden immer bedeutsamer. Aber mehr noch: Klassische Ausbildungswege verlieren an Gültigkeit – und um sich als Arbeitnehmer weiterzuentwickeln, steht lebenslanges Lernen ganz oben auf der Karriere- und Arbeitsplanung. Aus Arbeitgebersicht kommen dann noch personelle Herausforderungen hinzu: Arbeitnehmer und Potenziale  werden immer individueller und vielfältiger – so auch ihre Forderungen, Wünsche und Bedürfnisse. Um nur ein Beispiel zu nennen: Heute wird Elternzeit gänzlich anders in Anspruch genommen als noch vor wenigen Jahren. So spielt die Elternzeit für Väter heute auch eine viel größere Rolle als früher. Die vielgenannten Veränderungen der Neuen Arbeitswelt determinieren ein zeitgemäßes Handeln – bergen aber auch außerordentliche Potenziale.

Vielfalt braucht Vielfalt

Auch unsere Expertinnen Tanja Kaufmann, Diversity & Inclusion Lead Products & Innovation bei SAP SE, und Prof. Dr. Carolin Sutter, Prorektorin Studium und Weiterbildung an der SRH Hochschule Heidelberg, bestätigten mit Beispielen aus Wissenschaft und Praxis, dass neue Trends neue Perspektiven erfordern. Mit Beispielen aus der Beschäftigtenstruktur der SAP SE fordert Kaufmann eine bewusste Generationsvielfalt. Denn Innovationspotenzial ist ihren Erfahrungen

gemäß dort zu finden, wo der Austausch zwischen Generationen gefördert werde. Je vielfältiger die Belegschaft, desto vielfältiger die Kompetenzen – und desto höher die Wahrscheinlichkeit, diese Kompetenzen komplementär nutzen zu können. Dieser Vielfalt müsse jedoch auch ein Tribut gezollt werden: klassische Modelle müssen aufgelöst und Arbeitsmodelle an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden angepasst werden.

Und die Quintessenz unseres Workshops in Heidelberg?  Um von der Vielfältigkeit ihrer Belegschaft profitieren zu können, müssen Unternehmen umdenken. Nicht, um mit Pilotprojekten mit Prunkcharakter zu glänzen. Nein im Gegenteil: Es bedarf einer Strategieentwicklung, die sich an den Bedürfnissen der „Basis“ orientiert. Dafür müssen einzelne Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden, um somit Lösungen mit Erfolgsgarantien zu schaffen.

Welche Chancen und welche Risiken die Phänomene Digitalisierung, Diversity und Demographischer Wandel bergen, behandelten wir in unserem nächsten Workshop am 16. Mai in Dresden. Alle weiteren Details können Sie hier nachlesen.

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