Innovation

NEW WORK goes Berlin

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NEW WORK goes Berlin

Handelt es sich um eine bundesweite Workshop-Reihe, darf die Hauptstadt selbstverständlich nicht fehlen! Studierende, Fachkräfte sowie Erwerbstätige 65+ – auch zum zweiten Workshop am 27. April waren Interessierte aller Generationen vertreten. Der Fokus des Berliner Workshops lag auf dem  „Wie“ der Entwicklungen und Gestaltung der nahen Zukunft.

Innovation versus Tradition – Zeit, den Spieß umzudrehen!

Spricht man von Mentoring in der Arbeitswelt, kommt sofort der Gedanke auf, dass junge Auszubildende oder Fachkräfte von ihren erfahrenen Kolleginnen und Kollegen geführt, begleitet und geschult werden. Der Klassiker: Wissenstransfer von Alt zu Jung! Es geht jedoch auch andersherum: Eine junge Fachkraft wird zum Lehrmeister seines oder ihres älteren Kollegen. In einer stets digitaler werdenden Welt müssen ja auch die neuen Programme, Werkzeuge oder Apps erklärt werden. Mit Ideen wie  „Reverse Mentoring“ demonstrierte Yvonne von de Finn, die den Bereich Culture & Diversity der Deutschen Telekom AG verantwortet, innovative HRM-Konzepte der Deutschen Telekom AG. Und mehr noch: Sie berichtete von der sogenannten „Führungskräfte-Wahl“, ein Pilotprojekt der Deutschen Telekom, um eine größere Transparenz und ein besseres Verständnis zwischen Mitarbeitern und Führungskräften zu schaffen. Und wie? Im Vordergrund stehen teamübergreifende Themen. Mitarbeiter werden von ihren Teamkollegen für ein Jahr zum Leader gewählt und lernen neue Arbeitsweisen, -organisation und die Vernetzung mit Projekten aus anderen Unternehmensbereichen kennen. Hierbei stets im Fokus: Führungsleitsätze wie „Empower to perform“ – ein innovativer Ansatz mit mehr partizipativen Maßnahmen und weniger hierarchischen Herangehensweisen. Sprich: Zuhören und besser verstehen!

Kontrovers – doch in einem Punkt einig

Innovative Konzepte und spannende Diskussionen untermauert vom wissenschaftlichen Input von Prof. Dr. Anabel Ternès. Doch wie anwendbar sind HRM-Konzepte dieser Art tatsächlich? Und können Konzepte, die für Big Player wie die Deutsche Telekom entworfen wurden auch an

die Strukturen der klein- und mittelständischen Unternehmen angepasst werden? Das große Interesse der Teilnehmenden ging einher mit vielen Fragen zur Realisierbarkeit. Doch die verschiedenen Perspektiven der vertretenen Branchen zeigten auf eindrucksvolle Weise, welche Schwierigkeiten mitgedacht werden müssen – und legten dabei den großen Gestaltungsspielraum offen. Kurzum: Die Diskussionen im Spannungsfeld Innovation versus Tradition offenbarten zwar starke Differenzen im Detail, doch waren sich alle Teilnehmer in einem einig: Der Status Quo kann die Probleme der Arbeitswelt von morgen nicht bewältigen.

Während unserer nächsten Station in Heidelberg am 11. Mai widmeten wir uns den Trends und Perspektiven der Neuen Arbeitswelt. Alle weiteren Informationen zu unserem Workshop in Heidelberg können Sie hier nachlesen.

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